Im Alltag sammle ich Gegenstände.

 

Inspiriert von deren Materialität, Haptik, Form und Farbigkeit werden sie in einer dunklen Kiste aufgebaut, komponiert.

Spielen mit Gläsern, Bilderrahmen, Holzkisten, Kupfervasen, bis die Spannung richtig ist.

 

In meinem abgedunkelten Atelier sitzend, schaue ich auf die Gegenstände in der Kiste.

 

Ein wenig Licht darf einfallen, - kontrolliert.

Langsam gewöhnen sich meine Augen an die Dunkelheit.

Es braucht Zeit, bis aus dem Dunkel schemenhaft die Formen erkennbar werden.

 

 

Es ist ein Klärungsprozess,  -die Klärung der Form und der Grenze:

Wo hört der Gegenstand auf und wo beginnt die Dunkelheit.